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<pre>Es ist stark zu bezweifeln, dass die Hamburger noch einmal auf Touren kommen. Im Duell mit den Hauptstädtern sehen die Wettanbieter zwar durchaus Siegeschancen, allerdings muss dafür ein ganz anderes Auftreten her.  <p> Lediglich dem deutschen Rekordmeister ist es bislang gelungen, im Rheinenergiestadion einen vollen Dreier einzuspielen; angesichts der daheim erst zehn kassierten Gegentreffer fiel die 0:3-Schlappe aus Sicht der Gastgeber völlig aus dem Rahmen.  <p>  Folglich muss nun auch die Berliner Hertha fürchten, trotz eines optischen Übergewichts am Ende nicht allzu gut dazustehen — wenngleich sich die Heimbilanz der Hauptstädter unter Dardai fraglos wieder sehen lassen kann. Nachdem an der Spree nur eines der letzten acht Spiele verloren gegeben werden musste, sollte es nun auch gegen den bislang wohl etwas überbewerteten FC zumindest wieder zu einem Unentschieden reichen. <p> Zumal sich Bremens Hauptproblem, nämlich die wackelige Defensive, einfach nicht in den Griff bekommt. 32 Gegentore hat die Elf von Alexander Nouri nach nur 13 Spieltagen bereits kassiert — so viele wie kein anderer Bundesligist. <p>  Das anstehende Heimspiel gegen Mainz kündigt sich schließlich nur als erster von zwei ultimativen Wahrsagern an: Der Saisonabschluss gegen die ebenso akut bedrohten Wölfe dürfte alles in dieser Saison Erlebte an Dramatik nochmals deutlich in den Schatten stellen.  </pre>


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<pre>„Wir sind unheimlich glücklich, dass wir unser Etappenziel mit 20 Punkten schon erreicht haben. Die Witterungsbedingungen haben nur ein ganz, ganz schwieriges Spiel zugelassen. Das Spiel hat aufgezeigt, welche Moral und Mentalität wir besitzen. Dass wir nie aufhören und uns gegen solch einen starken Gegner stemmen“, resümierte der 96-Trainer.  <p> Auch im Kampf um die internationalen Startplätze herrscht Hochbetrieb. Wer schafft es in die Champions League, wer in die Europa League und wer darf zumindest für die Conference League planen? Diese Probleme hätten die Teams im Tabellenkeller gerne, die um die Bundesliga-Existenz bangen.  <p>  Immerhin könnte es für die TSG aber tröstlich sein, dass man sich mit dem doppelten Rückschlag durchaus in guter Gesellschaft befindet: Auch das große Real Madrid fing sich nach dem Ende seiner Rekordserie im Januar gleich einmal zwei Niederlagen in unmittelbarer Folge ein. <p> Ein Glück für die Hertha, dass es in der Defensive sehr gut klappt. In den neun Spielen der Rückrunde, in der den Hauptstädtern bislang nur ein Sieg (und 5 Remis) gelang, kassierte die Alte Dame nur sechs Gegentreffer, der geringste Wert aller Bundesliga-Klubs. <p>  Der zuletzt in Darmstadt zur Wunderwaffe aufgestiegene Sandro Wagner ist dabei als Ersatz für den gen Leverkusen abgewanderten Kevin Volland vorgesehen, der zunächst einmal aber eine nur schwerlich zu schließende Lücke im Angriff zu hinterlassen droht.  </pre> 


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<pre> Die Wettfreunde auch nicht – wir tippen auf einen Bayern-Sieg beim HSV!  <p> ?Markus Gisdol am Tag danach: „Ordentlich spielen, aber in den entscheidenden Szenen unaufmerksam sein -so verlieren wir unnötig die Spiele“ pic.twitter.com/SXDfLLYjoO  <p>  Nicht nur die aktuelle Form, sondern auch der Direktvergleich spricht für die Alte Dame. Von 37 Bundesliga-Spielen hat Hertha BSC 16 gewonnen und zwölf verloren (bei neun Unentschieden, Anm.). Vor allem im Berliner Olympiastadion gab es für die Wölfe nur selten etwas zu holen. <p>  Alles andere als egal sollte den Darmstädtern dagegen die nach wie vor miserable Auswärtsbilanz sein. Auch nach 14 Versuchen warten die Lilien immer noch auf ihren ersten Punkt in der Fremde. <p>  Dabei haben es sich die Kraichgauer ganz alleine selber anzukreiden, dass der BVB noch immer über einen Vorsprung von vier Toren verfügt: Beim zunächst so furios gestalteten Gastspiel in Bremen besaß das Team alle Möglichkeiten, diesen möglicherweise entscheidenden Nachteil zu negieren.  </pre>


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<pre> Dennoch half den Schwaben auch über die schon sechste Saison-Niederlage der tröstliche Gedanken hinweg, dank der offensivgewaltigen Auftritte ganz sicher auf dem richtigen Weg zu sein. Den Kraichgauern ist es nun aber fraglos zuzutrauen, diese Hoffnung einmal mehr als Trugschluss zu entlarven.  <p> Bochum und Leipzig werden sich am Samstag gegenüberstehen und man weiß: Der VfL verlor in dieser Saison nur ein einziges Heimspiel, zudem wird wirklich immer in den gegnerischen Kasten getroffen.   <p> Die Spieler und Coach Peter Stöger sind sich darüber natürlich genauso im Klaren. Spekulationen auf Platz 7, der im Falle eines Dortmunder Pokalsieges bekanntlich ebenfalls einen internationalen Startplatz bringen würde, kommen deshalb für beide Seiten erst gar nicht infrage. <p>  „Wenn wir noch sechs Punkte holen, dann sind wir dabei“, sagte Dardai zur Ausgangslage im Schneckenrennen um einen Europa-League-Platz. „Wenn es nicht klappen sollte, dann muss man das akzeptieren – dann sind wir nicht so weit.“  <p> Die wünschenswerten Voraussetzungen für ein in jeglicher Hinsicht denkwürdiges Wochenende sollten dabei in jedem Falle gegeben sein:  </pre>


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<pre> Davon war am Sonntag gegen die Kölner keine Rede. Mit 5:0 wurden die „Geißböcke“ nach Hause geschickt und die Tabellenführung gegenüber dem aufmüpfigen Aufsteiger aus Hannover behauptet, der punktgleich mit den Borussen auf Rang 2 liegt.  <p> Die Münchner kommen in meinen drei Begegnungen dieser Art diesmal übrigens gar nicht vor, dafür ist es das zweite Spitzenspiel der Runde, das zwischen Hoffenheim und Leverkusen. 47 Tore treffen hier aufeinander, nicht gerade wenig also!  <p>  Nach dem Pleiten-Fehlstart in den vergangenen beiden Wochen vermag die Heimbilanz schließlich noch immer eine Brücke zum goldenen Dezember zu schlagen: Daheim sackte der HSV zuletzt gegen Augsburg und Schalke sechs Zähler in unmittelbarer Folge ein. <p>  Gegen den Dino hatte sich Gladbach etwa den fragwürdigen Luxus erlaubt, gleich zwei Elfmeter zu verschießen – dagegen war es dann bei der jüngsten Punkteteilung gegen die Frankfurter Eintracht um derartige Hochkaräter aber zugegebenermaßen nicht mehr ganz so gut bestellt.  <p> Die Freude nach dem Schlusspfiff war dementsprechend groß. Mit T-Shirts, auf denen zu lesen stand „Obacht. Auch im nächsten Jahr wieder Abstiegskandidat Nummer 1!!!“ bewiesen die Fuggerstädter zudem Humor, auch wenn ein gewisser Wahrheitsgehalt dieser Aussage nicht zu verleugnen ist.  </pre>


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